Die Dozenten

Roswitha Killian

Leitung - Viola, Violine

Roswitha Killian studierte Viola bei Prof. Serge Collot in Paris und bei Prof. Hirofumi Fukai an der Musikhochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo sie das Studium erfolgreich abschloss. Es folgten Meisterkurse bei Wolfram Christ, Fjodor Druschinin, Hatto Beyerle, Hariolf Schlichtig und bei Mitgliedern des Amadeus-Quartett in London.  Zu ihren solistischen Engagements gehören Konzertaufführungen mit dem Violakonzert von Bela Bartòk (1988), die Uraufführung des Violakonzertes „L'Enracinement" von Takashi Fujii in Zürich (1989), die „Sinfonia Concertante" von W.A.Mozart mit dem Geiger Michael Durner (München) und den „Kammersolisten Augsburg“ unter der Leitung von Hermann Meyer auf einer Tournee in Norddeutschland (1996) sowie als Soloviola in Aufführungen des Requiems von Franz Lachner (2006).Regelmäßige Konzertreisen im Killian-Duo mit ihrer Schwester Angela Killian (Besetzung Viola-Klavier) führten durch ganz Europa (1995-2001). In dieser Besetzung konzertiert sie nun mit der Pianistin Fumiko Shiraga, was 2012 seinen ersten Höhepunkt in der CD-Einspielung der zwei Bratschensonaten sowie den Trio-Miniaturen für Klarinette, Viola und Klavier des Schweizer Komponisten Paul Juon hatte. Hier wirkte der Klarinettist Rupert Wachter aus Hamburg mit.

Spezieller Schwerpunkt der solistisch-künstlerischen Tätigkeit sind Konzerte mit sämtlichen Bach Solosuiten, musiziert auf der Barock-Viola.  

Roswitha Killian ist seit 2005 Bratschistin des „nathan quartett“ Hamburg und Organisatorin der Basler und Hamburger nathan quartett - Konzertreihen.Ihre intensive  Beschäftigung mit den Werken der Kammermusik im Streichquartett wie auch in anderen Besetzungen haben ihr ausgedehnte Konzerterfahrung in der gesamten Kammermusikliteratur eingebracht.

Neben dem vielfältigen Konzertieren ist Roswitha Killian eine engagierte Pädagogin. Sie unterrichtet seit 30 Jahren im privatmusikalischen Bereich und kümmert sich intensiv um junge Berufsmusiker. Seit 2002 organisiert Roswitha Killian jährlich 4-6 Kammermusikkurse für Schüler, Studenten, Berufsmusiker und Amateure in Deutschland wie auch in der Schweiz. Auf diesen Kursen wird auf hohem Niveau an Werken der Kammermusik gearbeitet.

 

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

Oboe

Martin Gebhardt, geboren und aufgewachsen in Basel, erhielt seine Ausbildung an den Musikhochschulen von Rotterdam und Zürich, wo er seine Studien in der Klasse von  Prof. Thomas Indermühle 1988 mit dem Konzertdiplom abschloss. Meisterkurse für Kammermusik besuchte er  unter anderen beim Flötisten André Jaunet, der ihm zum wichtigen musikalischen Mentor wurde. Martin Gebhardt war bis 1998 in der Schweiz, sowie in Deutschland, als Solo-Oboist im Sinfonie-Orchester tätig. Während dieser Jahre arbeitete er mit für ihn stilbildenden Musikerpersönlichkeiten, wie Efrem Kurtz, Antal Dorati, Kurt Sanderling, Yehudi Menuhin, Armin Jordan, Mario Venzago und Nikolaus Harnoncourt.   Heute widmet sich der Gründer des Aulos Quartetts  vermehrt der kammermusikalischen und solistischen Tätigkeit. Zusammen mit der Pianistin Nadja Dan Cerkavska hat er erstmalig als Oboist grosse Werke der klassisch-romantischen Violinliteratur, wie die A-Dur-Sonate von Cèsar Franck, sowie Sonaten von Schumann, Beethoven und Janacek unverändert als Adaptionen in seine Programme aufgenommen und auf CD eingespielt.  Martin Gebhardt  wirkt auch als engagierter Pädagoge und  ist regelmässiger Gastdozent an den Kammermusikkursen der Violinistin und Bratschistin Roswitha Killian.  Die inzwischen zahlreichen, durch seine Arbeit im Aulos Quarett erlangten historischen und instrumentenbaulichen  Erkenntnisse und Forschungsresultate weisen Martin Gebhardt als einen umfassenden und profunden Kenner seines Faches aus.

Angela Killian

Angela Killian

Klavier

 

Beate von Stumpff - Sohler

Violine

Hermann Meyer

Violoncello

Hermann Meyer, geboren im Sächsischen Erzgebirge, erhielt seine musikalische Ausbildung am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau, an den Hochschulen für Musik in Berlin und Hamburg und als Auslandsstipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Paris bei Andre Navarra. Dem ersten Engagement als Solocellist der Hamburger Symphoniker folgte achtjährige Mitgliedschaft bei den Bamberger Symphonikern - Jahre der Begegnung mit großen Dirigentenpersönlichkeiten und Erfahrung von Orchesterkultur auf höchstem Niveau. Wiederholte Male wurde Hermann Meyer ins Bayreuther Festspielorchester berufen.

Als Solocellist des Philharmonischen Orchesters Augsburg gründete er 1987 die KAMMERSOLISTEN AUGSBURG. Was sich in langjähriger Mitarbeit in Nicolaus Harnoncourts Seminar für Aufführungspraxis am Mozarteum in Salzburg entwickelte - Wissen und Konzeption im Hinblick auf die vielfältigen Aspekte historischer und gegenwärtiger Musizierpraxis - das konnte nun einfließen in die engagierte Zusammenarbeit mit Berufskollegen.

Lebendiges und spontanes Musizieren auf der Basis differenzierter Stilbildung ist für Hermann Meyer das Ziel jeder Aufführung.

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